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3

Mittwoch, 8. Juni 2016, 13:14

Ich empfinde mcih aber als normal. Okay, es empfinden wenige so. Damit bin ich nicht die Norm, also nicht normal. das würde ich so annehmen =D

Gibt es schon Ansätze zur Heilung? Es ist ja schon, wie du sicher weißt, massiv belastend.

Arina

Beginner

Beiträge: 28

Wohnort: Ravensburg

Beruf: Bauzeichnerin

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2

Mittwoch, 8. Juni 2016, 13:08

Liebe Lisa, herzlich willkommen ! :-) Und - es ist eine Störung, wenn du deinen eigenen Beitrag nochmal aufmerksam liest, kommst du auch selbst drauf. Wenn du diese Tatsache erstmal akzeptierst, wird's für dich etwas einfacher. Ja, es gibt gesellschaftliche Normen und es gibt Mitmenschen, die sich nicht daran halten. Wenn du manche Geräusche als unangebracht empfindest - bist du gesund und gut erzogen :-) Wenn's dich aber so richtig auf die Palme bringt (und genau davon berichtest du) - hast du Miso, und es ist eine Störung / Krankheit.

1

Mittwoch, 8. Juni 2016, 12:02

Neu hier. - DANKE FÜR DAS FORUM! =D

Hallo liebe Mitleidenden =D


Blutdruck: 160/135, Puls 99

Bin neu hier. Hier meine kurze Vorstellung. ;)

Ich bin durch Zufall, durch die Person, die mcih am meisten nervt, auf das Wort Misophonie gestoßen. JA! So ist es. Ich gehe aber an einer Stelle nicht mit der These mit, dass es eine Störung sei, denn meine gesamte Kindheit wurde ich derart erzogen, dass ich mich selbst eine Zeit lang ohrfeigen musste, wenn ich selbst ein Geräusch bei meinem essen (gefühlt fressen) wahrnehmen musste. Die gesamte Erziehung drehte sich nur um das eine Thema. Essen wurde zu einer Folter. Inzwischen kann ich nicht mehr essen, wenn Personen anwesend sind. Sollte es unvermeidbar sein, kann ich kaum gegen meine Gefühle ankämpfen. Ein Mischung aus Wut und Trauer. Sie erziehen mich zu perfekten Manieren und (fr-)essen sie selbst, klingt es wie im Schweinestall. Das ist eine Diskrepanz, die ihresgleichen sucht. Schlucken mit so einem komischen rülpsenden Geräusch ist auch etwas total krasses. Ich mag nicht paranoid wirken, aber die trinken, wenn ich da bin, extra kleine Schlucke. Das ist das das ... das.. aaaahhhhh!!!! Ja so fühle ich dabei... Ich empfinde mcih nicht als gestört, denn es gibt nun einmal gesellschaftliche Regeln, die einfach gegeben sind. Ich bin nicht gestört, sondern hänge nur an gewissen Werten. Ich achte einfach auf mein Umfeld. Würde ich mir in einem Restaurant in die Hose kacken und 20 Tisch weiter jemand bemerken, dass ich stinke, dann könnte ich doch auch nicht sagen, dass nix wäre oder es dann bei Überführung kleinreden. Es wäre ein totales Danebenbenehmen, egal, wie ich es empfinde. Der Vergleich mag hinken, aber ich fühle es so. Ich kann das erste mal darüber reden und werde nicht gleich von chipsschmatzenden Leuten zur Toleranz gemahnt. Ich möchte das loswerden. Ich möchte normal leben können. Warum forscht da niemand?

Danke fürs lesen.

Blutdruck: 173/142, Puls 116



p.s. Es ist nicht allen gegenüber so. das wundert mcih sehr. Mein eigenes verhalten ändert sich mit den Leuten, die da sind.