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4

Dienstag, 29. April 2014, 20:11

unbedingt hilfe suchen

Hallo Katschi,

Dass dein Kind sich ähnlich verhält wie du, beruht (unter anderem) auf
einem ganz simplen Mechanismus, welcher sich Modell-lernen nennt. Kinder
imitieren Verhaltensweisen ihrer Bezugspersonen, das ist ganz normal.
Und da du die Misophonie nicht an dein Kind weiter geben willst, rate
ich so schnell wie möglich Hilfe zu suchen. Zumindest insofern du es nicht mehr schaffst, dein Verhalten zu kontrollieren (ergo, nicht meckern).

Ich würde tippen, dass eine Verhaltenstherapie evtl. ganz gut geeignet ist? Ich kenne mich da ehrlich gesagt noch nicht so aus. Aber ich mache eine Verhaltenstherapie und mein Psychologe nimmt sich jetzt auch meinem Misophonie-Problem an.
Wenn du dich an einen Psychotherapeut wendest, wird dieser, falls es nicht so sein Behandlungsgebiet ist, dich mit deinem Anliegen evtl. zu einer geeigneteren Stelle hinverweisen.

Die durchschnittliche Wartezeit für einen Therapieplatz ist ein halbes
Jahr bis Jahr. Kümmere dich also am besten so schnell wie möglich darum.

Ein Erstgespräch ist aber schon früher möglich! Und auch das kann einem schon erste Hoffnungen machen und so etwas wie eine "Aussicht" geben :).

LG AggressionKr

P.S. Ich gebe dir den Rat, deinem Kind zuliebe. Auf der anderen Seite musst du auch sehen, dass so eine Therapie auch dir persönlich helfen könnte und es dir damit evtl. besser geht. Und das ist doch ein toller Nebeneffekt hin zu zu dem, das dein Kind dieses Miso-Verhalten nicht "übernehmen" würde ;).

3

Sonntag, 22. September 2013, 08:56

Hallo katschi

hast du es schon mal mit Hypnose probiert.
Das war für mich die Therapie, die mir am meisten geholfen hat.
(Ich kann keine Hähne krähen und keinen Hund bellen hören).
Wenn du mehr wissen willst melde dich.
Gruß Luna

2

Montag, 9. September 2013, 14:19

Hallo Katschi,

willokmmen im Forum. Deine Beschreibungen sind typisch für Hochempfindliche Personen. Ca 20% der Bevölkerung leiden darunter. Es gibt hierfür koch kein konkretes Krankheitsbild, den das Gebiet ist sehr umfassend und fast endlos. Am besten du wendest dich an ein Psyiatrisches Institur oder Fachpsychologen, der sich damit auskennt, bzw. zumindes schon mal auseinander setzen musste. Du findes bestimmt jemanden!

Dann würde ich dir raten mit deinem Kind offen darüber zu sprechen, dass du eben eine 'Krankheit' hast und deine Reaktionen auf gewisse Umstände wie das Kaugeräusch daher kommen. Sprich OFT darüber und gehe vom Tisch wenn es dich wieder überkommt, zeig Initiative und nimm dem Kind das Gefühl der Hilflosigheit und Schuld ab! Nach kurzer Zeit wird es dir danken indem es ebenfalls offener damit umgeht und ihr auch darüber lachen könnt.

Dein ENGES Umfeld sollte darüber informiert werden, so dass du dich auch mal zurückziehen kannst (auch auswärts).

Erzähl noch wenig mehr über die Erfahrungen (auch in der Öffentlichkeit) - wie gehts dir da den so?
Schon Gespräche mit Kind geführt?

lieber Gruss!
_____________
Misophonie.info

1

Samstag, 31. August 2013, 22:19

hallo :)

ich bin neu hier und kann mich zugegebenermaßen hier noch nicht gut in der struktur des forums orientieren.

habe mich heute mal wieder eher oberflächlich im internet umgesehen, weil das mit mir so ja nicht weiter gehen kann. wenns um essensgeräusche geht, ich werd so aggressiv, gerade wenn sie mit geschlossenem mund kauen, denn dadurch gibts so eingeschlossene-luft-geräusche, das ist so...argh.

da mein kind (14) jetzt anfängt, in der öffentlichkeit weder essen noch husten zu wollen, geh ich jetzt davon aus, dass das meine schuld ist, weil ich eben sehr harsch reagiert hab immer (nachdem mir mit schrecken klar wurde, dass es tatsächlich konsequenzen hat, mein gemecker, versuche ich nix mehr zu sagen, sondern nur noch,mir die ohren zuzuhalten, aber das funktioniert nicht, weil sie das sieht und gleich wieder verunsichert ist. egal wie oft ich ihr sage, dass sie keine schuld trägt, weil sie echt leise kaut im vergleich zu anderen und dass das mein problem ist. fakt ist dennoch, es sprudelt die wut verbal aus mir raus, so schnell kann ich eben nicht immer reagieren und das hat gereicht um mein kind in ihrem sein zu beschränken und das will ich nicht)

bin dadurch, obwohl ich schon oft gegoogelt hab, aber nie so gründlich, heute auf dieses thema gestoßen und bin überrascht, weil da eben auch erwähnt wird, dass man auch auf visuelle dinge so reagieren kann. frage: auch auf haptische?
und ich dachte auch schon ne weile, ich hätte ne art tic-störung, weil ich manchmal dinge sehe, wie ganz bestimmt gezogene gesichter, die ich dann vor lauter wut nachäffen muss. oder auch dinge nachsage. zb. kann ich mir keine videos von leuten mit tourette ansehen, ohne so hinten vom genick ausgehend (weiß nicht, wie ich das gefühl anders beschreiben soll) den drang zu haben, da quai mitzumachen bzw. nachzuäffen.

meine frage: wo müsste man sich denn da hinwenden? hno?
und wenn ja: zeigt der mir denn dann nicht einen vogel, wenn ich dem mit sowas um die ecke komme?
bin kein erfahrener arztgeher, weil ich selbst mit meiner hausärztin bei simplen schnupfen (übertrieben ausgedrückt) schwere kommunikationsprobleme habe. krieg das nie beschrieben, was ich zu sagen hätte.

wie wird sowas denn diagnostiziert? nich, dass es eine andere erklärung gebe und man sich dann hier in einbildungen ergeht, das bringt ja nix.

lg katschi :)

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